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Erste Herren verlieren nach starkem Start eine Nervenschlacht in der Verlängerung

Ein starker Start für den TuS Jahn Lindhors, 9:6 nach 4 Minuten durch einen Dreipunktewurf von Spielertrainer Brenneke. In der Defensive hatte man die richtige Intensität, aber Probleme den Zug zum Korb zu stoppen. In der Offensive konnte man insbesondere über Godwin Ert kommt der TuS Jahn zu einfachen Punkten kommen. 17:10 bei noch 2:53 im ersten. Nach einem Buzzerbeater von Rainer "Ray" Papke ging es mit dem Endstand von 25:11 ins zweite Viertel. 

Nach 2:30 im zweiten Viertel gab es noch keine Punkte für Völkenrode. Dann zwei Freiwürfe. Die heimische Defensive lies einfach nichts zu. Überragend Godwin Ert, der zahlreiche Korbleger abschließen konnte. Bei 6:14 Minuten nimmt Völkenrode die nächste Auszeit der Spielstand betrug 32:14. Dann drei Minuten kaum eine klare Aktion von Lindhorst, Völkenrode konnte profitieren und holte auf: 34:21. Zum Ende des Viertels auf Augenhöhe, da Lindhorst wenig Systeme spielte und Völkenrode so besser ins Spiel kam. 41:29 war der Halbzeitstand. 

In der Halbzeit wurde klar angesprochen, dass nach Rückschlägen der Kopf nicht hängen gelassen werden darf. Wenn es klappt, sollen die Fast-Breaks genutzt werden, sollten diese jedoch nicht ausgespielt werden können, müssen die gut eingeübten Systeme gelaufen werden. 

Mit einem guten Gefühl, dass der erste Saisonsieg nun endlich gelingen wird, ging der TuS Jahn Lindhorst in die zweite Halbzeit. Im zweiten Angriff konnte direkt beim Drei-Punkte-Wurf ein Foul gezogen werden. Zwei von drei Freiwürfen fielen, anschließend gab ein 3er von Brenneke weitere Sicherheit. Beim Stand von 48:32 durfte dann auch Eric Puderbach Spielzeit sammeln. Einzig die vielen Fouls der ersten Minuten waren ein kleiner Anlass zur Sorge, da bereits nach 4 Minuten die Mannschaftsfoulgrenze erreicht war. So kam Völkenroda immer näher dran, so stand es 52:43 bei nur noch 3:41 im 3. Viertel. Da wir weiterhin Schwierigkeiten hatten Punkte zu erzielen. Endlich ging der Ball wieder rein und Lindhorst zog jetzt auch wieder mehr zum Brett. Da in der Defensive jedoch weiter fast jeder Angriff mit einem Foul gestoppt wurde, holte Völkenrode weiter auf. Am Ende des 3. Viertels war der Vorsprung auf 8 Punkte zusammengeschmolzen, 60:52. 

Zu Beginn des vierten Viertels war also wieder eine Menge Spannung drin. Beide Teams spielten eine gute Defensive und so stand es nach 5 Minuten im 4. 66:62, ein Dreier von Brennecke nahm ein bisschen Druck aus der Situation. Bei noch 41,8 Sekunden stand es 73:70 für Lindhorst. Klar, dass jetzt die Nerven gefragt waren: Völkenrode konnte tatsächlich den Dreier treffen! Im folgenden Angriff hatte Artem Zach die Uhr nicht in Blick, erst bei einer Sekunde nahm er den Versuch, aber wie durch ein Wunder holte Jan Scharenberg den Offensivrebound. Die anschließenden Freiwürfe wurden jedoch vergeben. Doch auch der Offensivrebound gelang und Jan konnte endlich zur 75:73 Führung verwandeln. Bei noch 2 Sekunden auf der Uhr, hatte Völkenrode Einwurf, doch der Wahnsinn nahm einfach kein Ende: Tatsächlich wurde ein Spieler freigeblockt und konnte verwandeln. Das Spiel ging also in die Verlängerung. Die Zuschauer waren geschockt, offensichtlich hatten die letzten Misserfolge dazu geführt, dass man unbedingt den Dreier verhindert wollte, die Verlängerung wurde so leichtfertig ermöglicht. 

In dieser konnte Sebastian Olszanowski den ersten Angriff  verwerten, im Gegenzug dann der saubere Block von Godwin Ert. Leider gab man unnötig zwei Dreier ab. So stand es 78:81 bei noch 2:08 Minuten. Clever zog nun der Aufbauspieler mit der Nr. 6 Fouls, indem er die Hand des Gegenspielers einhakte und anschließend so tat. als würde der Körperkontakt von den Lindhorstern ausgehen. Leider durchschauten die anfangs guten Schiedsrichter diese Masche nicht. Bei noch 54,6 Sekunden stand es 81:86 für Völkenrode und Lindhorst hatte zwei Freiwürfe. Beide konnten verwandelt werden, da aber auch im Gegenzug Völkenroda punkten konnte, ging das Spiel mit 83:91 an Völkenrode. In den letzten Minuten überragte Aufbauspieler T.M. Grote, mit insgesamt 38 Punkten der Spieler des Spiels.

 

Für unsere erste Herren eine ganz, ganz bittere Niederlage, in der sich die Muster der vorherigen Spiele wiederfinden lassen. Zu leicht lässt man den Gegner zurück ins Spiel kommen (in diesem Spiel eindeutig durch die vielen Fouls im dritten Viertel). Wenn es dann knapp wird, werden in der Stresssituation häufig unerklärliche Entscheidungen getroffen, die dann zur Niederlage führen. Hoffentlich kann aus diesem Spiel die passende Lehre gezogen werden, damit in Zukunft solche Spiele sicher nach Hause gefahren werden.

 

Scoring:
Ert 24, Zach 14, Brenneke 13, Olszanowski 11, Schildmeier 11, Scharenberg 7, Papke 3, Yildirim -, Puderbach -, Skowronek -, Wisniewski -.

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Veröffentlichung

So, 19. November 2023

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